Bandscheibenvorfall

Oft Gefürchtet, selten gefährlich

Der Bandscheibenvorfall. Es gibt kaum eine Diagnose, die für Menschen mit Rückenschmerzen so gefürchtet ist wie diese. Jeder kennt eine Person mit einem Bandscheibenvorfall oder hatte schon einmal selbst einen. Dabei wird er oft als Hiobsbotschaft empfunden und nicht selten glauben Menschen sie müssten mit der Diagnose Bandscheibenvorfall für immer leben. Bestimmte Bewegungen werden vermieden, nicht für ein paar Wochen, sondern für Monate, Jahre oder sogar das ganze Leben. An den Lieblingssport ist gar nicht mehr zu denken.

Aber ist das wirklich notwendig? Ist ein Bandscheibenvorfall tatsächlich so schlimm, wie viele denken? Und was ist das überhaupt genau?

Die großen Ängste können zum Teil auch daher kommen, dass viele Menschen schon Horrorgeschichten von Personen gehört haben, die Lähmungserscheinungen hatten, operiert werden mussten oder lange unter Schmerzen gelitten haben. Dass gerade mal fünf bis zehn Prozent aller Bandscheibenvorfälle tatsächlich operiert werden müssen, ist vielen jedoch nicht bewusst.

Schauen wir uns mal ein paar, für Dich vielleicht überraschende, Fakten an.

Viele Menschen haben Bandscheibendegenerationen ohne Symptome

Der Forscher Waleed Brinjikji hat festgestellt, dass sehr viele Menschen Bandscheibendegenerationen aufweisen und dabei keine Schmerzen haben.

Insgesamt 3110 schmerz- und beschwerdefreie Menschen bekamen im Rahmen einer Untersuchung ein MRT, um zu analysieren, wie die Wirbelsäulen dieser Menschen aussehen.

Das verblüffende Ergebnis?

Mehr als die Hälfte der 30- bis 40-Jährigen hatte eine Bandscheibendegeneration und die Hälfte aller 40-Jährigen eine Bandscheibenvorwölbung. 96 Prozent aller 80-jährigen wiesen Bandscheibendegenerationen auf. Nochmal: Diese Menschen hatten keine Beschwerden. Trotz Veränderungen an der Wirbelsäule.

Diese Erkenntnisse stellen in Frage, inwiefern degenerative Veränderungen der Wirbelsäule zur Schmerzentstehung beitragen. Menschen mit Schmerzen weisen zwar häufiger Bandscheibendegenerationen vor, diese muss aber nicht immer ursächlich für den Schmerz sein. Offenbar müssen auch andere Mechanismen dazu beitragen, dass wir Schmerzen empfinden. Mehr dazu findest Du hier.

Menschen mit Veränderungen an der Wirbelsäule OHNE Schmerzen

Bandscheibenvorfälle ohne Symptome kommen zwar häufig vor, trotzdem sehen wir symptomatische Bandscheibenvorfälle häufiger. Die Symptome können dabei von lokalen Schmerzen im Rücken, Beinschmerzen, Taubheitsgefühlen im Bein bis hin zu Lähmungserscheinungen reichen.

Untersuchungen zeigen, dass 80-90% (!) aller symptomatischen Bandscheibenvorfälle innerhalb von 6-12 Wochen von alleine besser werden.

Können Bandscheibenvorfälle also von allein wieder heilen?

Bandscheibenvorfälle schrumpfen nicht selten von allein oder verschwinden gar komplett. Dieses Phänomen bezeichnet man als Resorption. Dabei hängt die Wahrscheinlichkeit einer Resorption von mehreren Faktoren ab. Vorab ist es wichtig zu wissen, dass Vorstufen und unterschiedliche Ausprägungsgrade eines Bandscheibenvorfalls gibt.

Aufbau der Wirbelsäule

Es gibt 2 Ausprägungsgrade, bei denen sich der Gallertkern in Richtung Faserring verlagert, der Ring dabei aber intakt bleibt:

  • Bandscheibenvorwölbung
  • Bandscheibenprotrusion

Und es gibt 2 Ausprägungsgrade, bei denen der Ring reißt und die Gallertmasse des Kernst in den Rückenmarksraum austritt:

  • Bandscheibenextrusion
  • Bandscheibensequester

Interessanterweise wurde herausgefunden, dass eine spontane Resorption wahrscheinlicher wird, je größer der Bandscheibenvorfall ist!

Bandscheibenvorwölbung

Die Bandscheibe dehnt sich gleichmäßig über ihre normale Grenze hinaus. Der Faserring der Bandscheibe bleibt dabei intakt. Die Bandscheibe steht zwar hervor, der Ring reißt jedoch nicht.

Wahrscheinlichkeit einer spontanen Rückbildung: 13.3%.

Bandscheibenprotrusion

Die Bandscheibe ragt lokal über ihre normale Grenze hinaus. Im Gegensatz zur Bandscheibenvorwölbung beschränkt sich die Vorwölbung bei einer Protrusion nur auf einen bestimmten Bereich. Der Äußere Ring ist immer noch intakt, aber gedehnt.

Wahrscheinlichkeit einer spontanen Rückbildung: 52,5%.

Bandscheibenextrusion

Der äußere Faserring reißt und der Gallertkern ragt heraus. Der herausgedrückte Teil bleibt dabei mit dem Hauptteil der Bandscheibe verbunden.

Wahrscheinlichkeit einer spontanen Rückbildung: 70,4%.

Bandscheibensequester

Der Sequester ist die größte Form des Bandscheibenvorfalls. Ein Teil des Gallertkerns trennt sich vollständig von der Bandscheibe und gelangt in den Spinalkanal. Das freie Fragment kann dann beispielsweise auf Nervenwurzeln drücken und erhebliche Schmerzen oder andere neurologische Symptome in dem Gebiet verursachen, das von der Nervenwurzel versorgt wird.

Wahrscheinlichkeit einer spontanen Rückbildung: 93%.

Für diese extrem hohe Wahrscheinlichkeit gibt es mehrere Gründe.

Normalerweise ist die Bandscheibe kaum durchblutet und ist deswegen von unserem Immunsystem abgeschottet. Gelangt ein abgekapselter Teil der Bandscheibe aber in den Rückenmarksraum, wird er vom Körper als „Eindringling“ wahrgenommen und unser Immunsystem „frisst“ den Eindringling förmlich auf. Darüber hinaus werden Prozesse in Deinem Körper angestoßen, die den abgekapselten Teil Deiner Bandscheibe abbauen. Diese Faktoren und noch einige weitere sorgen dafür, dass der Rückbildungsprozess beschleunigt wird.

Je größer der Bandscheibenvorfall, desto stärker die Schmerzen?

Es klingt erst einmal logisch, dass ein größerer Bandscheibenvorfall auch zu intensiveren Schmerzen führt. Tatsächlich haben Forscher 2022 festgestellt, dass es keine direkte Verbindung zwischen der Größe oder Position des Bandscheibenvorfalls und den Symptomen gibt. Das heißt selbst ein großer Vorfall, wie ein Sequester, löst nicht zwingend starke Schmerzen aus. Umgekehrt kann auch ein kleiner Vorfall zu starken Symptomen führen.

Deine Symptome sind wichtiger als Dein MRT-Befund

Diese Untersuchung zeigt, dass die Entscheidung für oder gegen eine Operation nicht ausschließlich von der Größe oder Position des Bandscheibenvorfalls abhängig gemacht werden sollte. Viel wichtiger scheinen die tatsächlichen Symptome und Beschwerden der Patienten und Patientinnen zu sein. In den nationalen Richtlinien im Umgang mit Kreuzschmerzen wird sogar empfohlen auf bildgebende Verfahren wie z.B. MRTs zu verzichten, solange es keinen relevanten Hinweis auf gefährliche Verläufe oder andere ernstzunehmende Erkrankungen gibt.

Das hat gleich mehrere Gründe. Zum einen können zu früh eingesetzte MRTs oder Röntgenbilder Betroffene von Bandscheibenvorfällen stark verunsichern. Zum anderen haben Befunde und Zufallsbefunde in der Regel keinen Einfluss auf die Therapie. Gleichzeitig können die Befunde aber zu psychologischen Folgen (z.B. Angst vor Bewegung) führen und Verhaltensweisen fördern, die den Rehabilitationsprozess verlangsamen oder sogar verhindern können, zum Beispiel durch übermäßige Schonung.

Trotz der hohen Rate an spontaner Rückbildung von Bandscheibenvorfällen, gibt es Situationen, in denen eine Operation unvermeidlich ist. Bei der Entscheidungsfindung sollten immer die individuellen Symptome im Vordergrund stehen. So könnte für 2 Personen mit derselben Art des Bandscheibenvorfalls unterschiedliche Vorgehensweisen sinnvoll sein.

Faktoren, die bei der Entscheidung eine Rolle spielen sind u.a.:

  • Schmerzniveau
  • Begleiterkrankungen, allgemeiner Gesundheitszustand
  • Anhaltende Schmerzen, die trotz konservativer Behandlungsmethoden (Physiotherapie, Medikation oder Injektionen) auch nach 6-12 Wochen nicht gelindert werden können und sogar zunehmen
  • Neurologische Symptome, wie z.B. Taubheitsgefühle, Lähmungen oder Beeinträchtigung der Blasen- und Darmfunktion

Sollten Lähmungen im Bein wichtige Funktionen im Alltag, wie Laufen oder Treppensteigen einschränken, ist es sinnvoll recht schnell eine Entscheidung zu treffen. Der Kontrollverlust von Blasen- und Darmfunktion erfordert häufig eine Notoperation, um schwerere Schäden zu vermeiden.

Bandscheibenvorfälle mit Taubheitsgefühlen oder Lähmungen im Bein, die wieder rückläufig sind und ohne Therapie besser werden, haben eine gute Prognose ohne Operation.

Am Ende sollten immer die individuelle Toleranz und die Wünsche der Patientinnen und Patienten berücksichtigt werden. Sowohl konservative Behandlungen als auch Operationen können mittel- und langfristig ähnlich gute Ergebnisse erzielen.

Damit Du gemeinsam mit deiner Ärztin die für Dich passende Entscheidung treffen kannst, haben wir diesen Artikel für Dich verfasst.

Der Bandscheibenvorfall. Es gibt kaum eine Diagnose, die für Menschen mit Rückenschmerzen so gefürchtet ist wie diese. Jeder kennt eine Person mit einem Bandscheibenvorfall oder hatte schon einmal selbst einen. Dabei wird er oft als Hiobsbotschaft empfunden und nicht selten glauben Menschen sie müssten mit der Diagnose Bandscheibenvorfall für immer leben. Bestimmte Bewegungen werden vermieden, nicht für ein paar Wochen, sondern für Monate, Jahre oder sogar das ganze Leben. An den Lieblingssport ist gar nicht mehr zu denken. Wir schauen genauer drauf.

Bandscheibenvorfälle können auch ohne OP heilen

Bandscheibenvorfälle schrumpfen nicht selten von allein oder verschwinden gar komplett. Dieses Phänomen bezeichnet man als Resorption. Dabei hängt die Wahrscheinlichkeit einer Resorption von mehreren Faktoren ab. Vorab ist es wichtig zu wissen, dass Vorstufen und unterschiedliche Ausprägungsgrade eines Bandscheibenvorfalls gibt.

Es gibt 2 Ausprägungsgrade, bei denen sich der Gallertkern in Richtung Faserring verlagert, der Ring dabei aber intakt bleibt:

  • Bandscheibenvorwölbung
  • Bandscheibenprotrusion

Und es gibt 2 Ausprägungsgrade, bei denen der Ring reißt und die Gallertmasse des Kernst in den Rückenmarksraum austritt:

  • Bandscheibenextrusion
  • Bandscheibensequester

Interessanterweise wurde herausgefunden, dass eine spontane Resorption wahrscheinlicher wird, je größer der Bandscheibenvorfall ist!

Bandscheibenvorwölbung

Die Bandscheibe dehnt sich gleichmäßig über ihre normale Grenze hinaus. Der Faserring der Bandscheibe bleibt dabei intakt. Die Bandscheibe steht zwar hervor, der Ring reißt jedoch nicht.

Wahrscheinlichkeit einer spontanen Rückbildung: 13.3%.

Bandscheibenprotrusion

Die Bandscheibe ragt lokal über ihre normale Grenze hinaus. Im Gegensatz zur Bandscheibenvorwölbung beschränkt sich die Vorwölbung bei einer Protrusion nur auf einen bestimmten Bereich. Der Äußere Ring ist immer noch intakt, aber gedehnt.

Wahrscheinlichkeit einer spontanen Rückbildung: 52,5%.

Bandscheibenextrusion

Der äußere Faserring reißt und der Gallertkern ragt heraus. Der herausgedrückte Teil bleibt dabei mit dem Hauptteil der Bandscheibe verbunden.

Wahrscheinlichkeit einer spontanen Rückbildung: 70,4%.

Bandscheibensequester

Der Sequester ist die größte Form des Bandscheibenvorfalls. Ein Teil des Gallertkerns trennt sich vollständig von der Bandscheibe und gelangt in den Spinalkanal. Das freie Fragment kann dann beispielsweise auf Nervenwurzeln drücken und erhebliche Schmerzen oder andere neurologische Symptome in dem Gebiet verursachen, das von der Nervenwurzel versorgt wird.

Wahrscheinlichkeit einer spontanen Rückbildung: 93%.

Wann sollte ein Bandscheibenvorfall operiert werden?

Es gibt Situationen, in denen eine OP unvermeidlich ist. Bei der Entscheidungsfindung sollten immer die individuellen Symptome im Vordergrund stehen. So könnte für 2 Personen mit derselben Art des Bandscheibenvorfalls unterschiedliche Vorgehensweisen sinnvoll sein.

Faktoren, die bei der Entscheidung eine Rolle spielen sind u.a.:

  • Schmerzniveau
  • Begleiterkrankungen, allgemeiner Gesundheitszustand
  • Anhaltende Schmerzen, die trotz konservativer Behandlungsmethoden (Physiotherapie, Medikation oder Injektionen) auch nach 6-12 Wochen nicht gelindert werden können und sogar zunehmen
  • Neurologische Symptome, wie z.B. Taubheitsgefühle, Lähmungen oder Beeinträchtigung der Blasen- und Darmfunktion

Sollten Lähmungen im Bein wichtige Funktionen im Alltag, wie Laufen oder Treppensteigen einschränken, ist es sinnvoll recht schnell eine Entscheidung zu treffen. Der Kontrollverlust von Blasen- und Darmfunktion erfordert häufig eine Notoperation, um schwerere Schäden zu vermeiden.

Bandscheibenvorfälle mit Taubheitsgefühlen oder Lähmungen im Bein, die wieder rückläufig sind und ohne Therapie besser werden, haben eine gute Prognose ohne Operation.

Am Ende sollten immer die individuelle Toleranz und die Wünsche der Patientinnen und Patienten berücksichtigt werden. Sowohl konservative Behandlungen als auch Operationen können mittel- und langfristig ähnlich gute Ergebnisse erzielen.

Damit Du gemeinsam mit deiner Ärztin die für Dich passende Entscheidung treffen kannst, haben wir diesen Artikel für Dich verfasst.

Unsere Arbeit

Egal, ob in unserer Physiotherapie oder im Gesundheitsclub, zunächst einmal führen wir eine eingehende Anamnese durch. Dabei ist uns wichtig, Dich kennenzulernen, um erste Ideen Deiner individuellen Schmerztreiber zu bekommen. Denn genauso individuell wie der Mensch ist, sind auch die eigenen Schmerztreiber.

Wie lange hast Du Deine Problematik schon? Welche Glaubenssätze hast Du, wenn es um Deinen Schmerz geht? In welchen Alltagssituationen belasten Dich Deine Schmerzen am meisten? etc.

Anhand der Informationen, die Du mit uns geteilt hast, erstellen wir Dir Deinen individuellen Behandlungsplan, um Dich resistenter gegen Schmerzen zu machen und Dir Werkzeuge für die Schmerzbewältigung an die Hand zu geben. Dazu gehört neben einem aktiven Therapieansatz auch das Schaffen einer unterstützenden Umgebung und eines besseren Verständnisses deiner Problematik. Gleichzeitig ist es unser Ziel Ängste abzubauen, mit Mythen aufzuräumen und Dir dabei zu helfen, dass Du Das Vertrauen in Deinen Körper zurückgewinnst.

Dabei stehen unsere Physiotherapeutinnen und Trainerinnen stehen jederzeit in engem Kontakt miteinander. So können wir Therapie und Training optimal aufeinander abstimmen und Deinen Plan jederzeit optimieren.

Amin, R. M., Andrade, N. S. & Neuman, B. J. (2017). Lumbar Disc Herniation. Current Reviews in Musculoskeletal Medicine, 10(4), 507-516. https://doi. org/10.1007/12178-017-9441-4

Brinjikji, W., Diehn, F. E., Jarvik, J. G., Carr, C. M., Kallmes, D. F., Murad, M. H. & Luetmer, P. H. (2015). MRI Findings of Disc Degeneration are More Prevalent in Adults with Low Back Pain than in Asymptomatic Controls: A Systematic Review and Meta-Analysis. AJNR. American Journal of Neuro-radiology, 36(12), 2394-2399. https://doi.org/10.3174/ajnr.A4498

Brinjikji, W., Luetmer, P. H., Comstock, B., Bresnahan, B. W., Chen, L. E., Deyo, R. A., Halabi, S., Turner, J. A., Avins, A. L., James, K., Wald, J. T., Kallmes, D. F. &

Dunsmuir, R. A., Nisar, S., Cruickshank, 1. A. & Loughenbury, P. R. (2022). No correlation identified between the proportional size of a prolapsed intravertebral disc with disability or leg pain. The Bone & Joint Journal, 104-B(6), 715-720. https://doi.org/10.1302/0301-620X.104B6.BJJ-2021-1725.

Gibson, J. N. & Waddell, G. (2007) Surgical interventions for lumbar disc prolapse: updated Cochrane Review. Spine, 32116), 1735-1747. https://doi org/10.1097/BRS.0013e3180bc2431

Gugliotta, M., da Costa, B. R., Dabis, E., Theiler, R., Jüni, P., Reichenbach, S., Landolt, H. & Hasler, P. (2016). Surgical versus conservative treatment for lumbar disc herniation: a prospective cohort study. BMJOopen, 6(12), e012938. https://doi.org/10.1136/bmjopen-2016-012938

Hall, A. M., Aubrey-Bassler, K., Thorne, B. & Maher, C. G. (2021). Do not routinely offer imaging for uncomplicated low back pain. BMJ (Clinical Research ed.), 372, n291. https://doi.org/10.1136/bmj.n291

Jarvik, J. G. (2015). Systematic literature review of imaging features of spinal degeneration in asymptomatic populations. AJNR. American Journal of Neuroradiology, 36(4), 811-816. https://doi.org/10.3174/ajnr.A41

Rashed, S., Vassiliou, A., Starup-Hansen, J. & Tsang, K. (2023). Systematic review and meta-analysis of predictive factors for spontaneous regression in lumbar disc herniation. Journal of Neurosurgery. Spine, 39(4), 471-478. https://doi. org/10.3171/2023.6.

Schoenfeld, A. J. & Weiner, B. K. (2010). Treatment of lumbar disc hernia-tion: Evidence-based practice. International Journal of General Medicine, 3, 209-214. https://doi.org/10.2147/ijgm.sl2270

Yu, P., Mao, F., Chen, J., Ma, X., Dai, Y., Liu, G., Dai, F, & Liu, 1. (2022). Characteristics and mechanisms of resorption in lumbar disc herniation. Arthritis Research & Therapy, 24(1), 205. https://doi.org/10.1186/s13075-022-02894-8

https://www.leitlinien.de/themen/kreuzschmerz

Lade deine Freunde zum Training ein!  
Wir schenken ihnen 5 kostenlose Trainingseinheiten – und als Dankeschön für deine Empfehlung erhältst du ein besonderes Geschenk!