DER EINFACHSTE WEG, SICH BESSER ZU ERNÄHREN
Wenn es um eine bessere Ernährung geht, machen sich die meisten Leute Gedanken über die winzigsten Details:
- „Machen Kartoffeln dick?“
- „Wenn ich nach dem Training keinen Proteinshake trinke, lohnt sich der Sport dann überhaupt?“
- „Ist Keto wirklich der beste Weg zum Abnehmen? Oder sollte ich Paleo machen? Und was ist eigentlich mit der basischen Ernährung?!“
Dabei essen sie dann hektisch über der Spüle. Oder im Auto. Oder wie in Trance vor dem Fernseher.
Und wer kann es ihnen verdenken? Uns wurde beigebracht, darüber nachzudenken, was wir essen – nicht wie wir essen.
Das ist schade, denn…
…langsames und achtsames Essen kann eine unglaublich wirkungsvolle Gewohnheit sein, um echte Veränderungen anzustoßen.
Anstatt herausfinden zu müssen, welche Lebensmittel man in welcher Häufigkeit und in welchen Portionen essen sollte – was natürlich alles wichtige Faktoren sind –, ist langsames Essen der einfachste Weg für jeden, sofort besser zu essen und sich besser zu fühlen.
Warum?
Aus zwei Gründen:
- Sättigungsgefühl: Es dauert etwa 20 Minuten, bis die Sättigungssignale deines Körpers greifen. Langsames Essen gibt dem System die nötige Zeit, damit du besser spüren kannst, wann du genug hast.
- Genuss: Wenn du einen Gang zurückschaltest und versuchst, deine Mahlzeit wirklich zu genießen, fühlst du dich meist mit weniger zufrieden und verspürst weniger das Gefühl von „Verzicht“.
Aber…
Die Menschen tun sich schwer mit dieser Gewohnheit.
(Oh ja, und wie schwer sie sich tun.)
Was also tun?
Übe dich im langsamen Essen und akzeptiere, dass du nicht perfekt sein wirst. Das ist völlig okay. Deshalb ist es auch keine schlechte Idee, einen ganzen Monat lang nur an dieser einen Gewohnheit zu arbeiten.
Hier sind ein paar Tipps, die dir helfen können. Du kannst sie bei einer einzigen Mahlzeit ausprobieren oder dich an eine komplette „30-Tage-Slow-Eating-Challenge“ wagen, wenn du dich bereit fühlst.
Einmal tief durchatmen
Bevor du isst: Halte kurz inne. Atme einmal durch. Nimm einen Bissen. Atme wieder durch. Geh Bissen für Bissen und Atemzug für Atemzug vor. Das ist alles.
Eine Minute pro Mahlzeit hinzufügen
Starte zu Beginn der Mahlzeit eine Uhr und schau, ob du jede Mahlzeit eine Minute länger hinauszögern kannst als die vorherige.
Etwas zwischen den Bissen tun
Neben dem Durchatmen (oder drei Atemzügen) kannst du folgendes versuchen:
- Lege das Besteck aus der Hand.
- Nimm einen Schluck Wasser.
- Stelle jemandem am Tisch eine Frage.
Genieße dein Essen
Wenn du isst… dann iss. Genieße es. Schmecke es richtig. Ist es salzig? Süß? Klebt es am Gaumen? Wie ist die Konsistenz? Denke bei jedem Bissen über diese Fragen nach.
Achte darauf, was dein Tempo beeinflusst
Sogar so subtile Dinge wie Stille oder Hintergrundmusik können dazu führen, dass du schneller oder langsamer isst. Manche haben deshalb gute Erfahrungen damit gemacht, eine 20-minütige „Slow Eating“-Playlist zu hören.
Und zu guter Letzt…
Versuche dir zu merken: Lade nichts Neues auf die Gabel… solange du noch Essen im Mund hast!
Lade deine Freunde zum Training ein!
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